Empfehlungen des Thinktanks der Initiative Freie Musik Köln IFM e.V.

Köln ist eine der musikalisch vielfältigsten Städte Deutschlands – zwischen Clubkultur, transkulturellen Experimenten, internationalen Szenen und lokalen Communities entsteht eine reiche musikalische Praxis. Und doch spiegelt sich diese Vielfalt im öffentlich geförderten Musikleben und bestehenden Strukturen bislang nur unzureichend wider. 

Vor diesem Hintergrund hat die Initiative Freie Musik Köln e.V. 2024 den Thinktank „Musikalische Diversität“ ins Leben gerufen, der vom Kulturamt der Stadt Köln unterstützt wurde. Gemeinsam mit vielfältigen Akteur*innen aus Praxis, Wissenschaft und Kulturpolitik wurden zentrale Fragen diskutiert: Wie kann globale Musik in Köln strukturell gestärkt werden? Welche Formen der Förderung, Sichtbarkeit und Vernetzung braucht es, um dieser Vielfalt gerecht zu werden – lokal wie international? Welche internationalen Modelle und aktuellen Diskurse sollten dabei mitgedacht werden?

Im Rahmen dieses Thinktanks ist das hier als pdf zugängliche Short Paper entstanden, dem im Laufe des Jahres eine ausführlichere Veröffentlichung folgen soll. Ziel der Gespräche, Recherchen und Analysen war es, den Status Quozu erfassen, strukturelle Herausforderungen herauszuarbeiten und daraus konkrete kulturpolitische Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Der Arbeitsprozess umfasste mehrere Phasen, darunter die Einbindung von Musiker*innen, Veranstalter*innen und Interessenvertretungen, qualitative Interviews und Recherchen sowie den Austausch mit internationalen Expert*innen und Organisationen. Auf dieser Grundlage wurden zentrale Spannungsfelder identifiziert und in konkrete Maßnahmenvorschläge überführt.

Das vorliegende Short Paper verdichtet wesentliche Ergebnisse dieses Prozesses in kompakter Form. Es ist sowohl als eigenständige Veröffentlichung gedacht als auch als Einstieg in eine vertiefte Auseinandersetzung mit den entwickelten Perspektiven und Empfehlungen.

Thomas Gläßer verantwortete die Konzeption und Durchführung des Thinktanks und ist Mitherausgeber des vorliegenden Papiers. Rose Campion war als Ko-Herausgeberin, wissenschaftliche Partnerin und Autorin maßgeblich an der inhaltlichen Ausarbeitung beteiligt. Mit ihrer Forschungsperspektive im Bereich Migration, Diversitätspolitik und Musikethnologie hat sie den analytischen Rahmen und die inhaltliche Ausrichtung des Projekts entscheidend mitgeprägt.

Das Short Paper wird hier erstmals in einer eigenständigen Fassung veröffentlicht. Es ist Teil eines größeren Publikationsvorhabens: Aufbauend auf den Ergebnissen des Thinktanks ist die Ausarbeitung eines ausführlichen Long Papers geplant, das die Analysen vertieft, kontextualisiert und in einen erweiterten wissenschaftlichen und kulturpolitischen Diskurs einbettet.

Musikalische Vielfalt in Köln stärken_Short Paper (pdf)

// english

Cologne is one of Germany’s most musically diverse cities - across club culture, trans-cultural experimentation, international scenes and local communities, a rich musical landscape is constantly evolving, yet often without sufficient visibility or structural support. 

Against this backdrop, the Initiative Freie Musik Köln e.V. initiated the think tank “Musical Diversity” in 2023, with generous support from the Cultural Office of the City of Cologne. Bringing together practitioners, researchers and cultural policy stakeholders, the project set out to address key questions: How can global music be structurally strengthened in Cologne? What forms of support, visibility and networking are needed to do justice to this diversity – both locally and internationally? What international models and current debates should be taken into account in this context?

This short paper, available here as a PDF, was produced as part of this think tank; a more detailed publication is expected to follow later this year. The aim of the discussions, research, and analyses was to assess the current situation, identify structural challenges, and develop concrete recommendations for cultural policy based on these findings.

The process unfolded across several phases, including engagement with musicians, organisers and advocacy groups, as well as interviews, research and exchanges with international experts and organisations. Based on this work, key tensions were identified and translated into actionable proposals.

This short paper presents a condensed version of the main findings. It is intended both as a standalone publication and as an entry point into a more comprehensive discussion of the perspectives and recommendations developed through the think tank process.

Thomas Gläßer led the conception and implementation of the think tank and is co-editor of this publication. Rose Campion contributed as co-editor, academic collaborator and author, playing a central role in shaping its analytical framework and content. Her research on migration, diversity policy and music ethnology significantly informed the orientation of the project.

The short paper is published here for the first time in its own right. It forms part of a broader publication project: building on these findings, a more extensive long paper is currently in preparation, which will further elaborate and contextualise the results within a wider academic and cultural policy discourse.

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