NICA live: TRIO ABSTRAKT
Trio Abstrakt ist eine Liebeserklärung an die Neue Kammermusik. Mit Präzision und Hingabe vereint das Trio kammermusikalische Tradition mit einer ständigen Auseinandersetzung mit dem Hier und Jetzt. Die Instrumentation von Saxophon, Klavier und Schlagzeug ermöglicht es dem Ensemble, in diverse Musikstile einzutauchen und Einflüsse aus improvisierter, elektronischer, klassischer sowie Rock- und Jazzmusik zu integrieren.
Das Ensemble hat sich zum Ziel gesetzt, eine 'Musik von heute' zum Klingen zu bringen, indem es auf eine nicht-hierarchische ...
Trio Abstrakt ist eine Liebeserklärung an die Neue Kammermusik. Mit Präzision und Hingabe vereint das Trio kammermusikalische Tradition mit einer ständigen Auseinandersetzung mit dem Hier und Jetzt. Die Instrumentation von Saxophon, Klavier und Schlagzeug ermöglicht es dem Ensemble, in diverse Musikstile einzutauchen und Einflüsse aus improvisierter, elektronischer, klassischer sowie Rock- und Jazzmusik zu integrieren.
Das Ensemble hat sich zum Ziel gesetzt, eine 'Musik von heute' zum Klingen zu bringen, indem es auf eine nicht-hierarchische Zusammenarbeit mit Komponist:innen setzt. In diesem Konzertprogramm werden neben einem neuen Werk der Komponistinn Macarena Rosmanich auch Musik von Brice Pauset und Mark Andre präsentiert.
Macarena Rosmanich, eine chilenische Komponistin mit Wohnsitz in Deutschland, zählt zu den aktivsten internationalen Stimmen der wachsenden Szene lateinamerikanischer Komponistinnen. Obwohl ihre Karriere vorwiegend in Europa stattfand, hält sie durch ihren Kontakt zur zeitgenössischen chilenischen Szene den Wunsch lebendig, zukünftige Komponistinnen in ihrem Heimatland zu motivieren.
Brice Pauset, geboren 1965 in Besançon, studierte Musik und mittelalterliche Philosophie. 1984–1986 studierte er Komposition und elektroakustische Musik bei Michel Zbar; Kompositionsstudien bei Michel Philippot, Gérard Grisey, Alain Bancquart, Pierre Boulez, Klaus Huber, Henri Dutilleux und Karlheinz Stockhausen; Unterricht bei Franco Donatoni und Brian Ferneyhough. Er erhielt verschiedene Auszeichnungen, u. a. von der Fondation Marcel Bleustein-Blanchet und vom IRCAM. Regelmäßige Zusammenarbeit mit dem IRCAM, den Ensembles Accroche-Note, Klangforum Wien und ensemble recherche; Kompositionsaufträge verschiedener Rundfunkanstalten und Festivals sowie von der Oper Freiburg im Breisgau.
Der in Paris geborene Komponist Mark Andre schafft in seiner Musik existentielle Erfahrungsräume, die von subtilen Veränderungsprozessen geprägt sind. Die Frage nach dem Entschwinden, die sich auf alle musikalischen Parameter wie Klang, Form und Sujet bezieht, steht im Zentrum seines Schaffens. In seinen feinen und konzentrierten Kammermusiken sowie in seinen Orchester- und Musiktheaterwerken erweist sich der gläubige Protestant als sensibler Klangforscher.
Programm:
Brice Pauset – Adagio Dialettico (2000)
Macarena Rosmanich – We are walls, where once were windows (2025), Kompositionsauftrag gefördert von Kunststiftung NRW
Mark Andre – durch (2004-5)
- 05.03.2026, 20:00 Uhr
Tribute: Ralph Beerkircher
- 06.03.2026, 23:30 Uhr
JAKI presents: All Night Long w/ Nadim b2b SPECIAL GUEST
- 08.03.2026, 18:00 Uhr
Paul Heller invites Caris Hermes Group XXL
- 11.03.2026, 20:00 Uhr
Holland Andrews + yuniya edi kwon
- 12.03.2026, 20:00 Uhr
Jannis Sicker Solo || CHEEL - Volkmann, Andrzejewski, Matsuno
- 13.03.2026, 20:00 Uhr
Maria Basel
- 14.03.2026, 20:00 Uhr
Jazz at JAKI: Best Of Blue Note
- 15.03.2026, 18:00 Uhr
HERZOG | MUCHE | NILLESEN – TON meets HEDVIG MOLLESTAD
- 16.03.2026, 20:00 Uhr
Foggy Notion: Jimi Tenor & Band
- 17.03.2026, 20:00 Uhr
Nils Petter Molvær Trio
- percussion
- piano
- saxophone
Veranstaltungsort
Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.
Als wir vor über 35 Jahren das erste Konzert im damals neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens veranstalteten, hatten wir bestenfalls eine Ahnung von dem, was auf uns zukommen würde. Unsere Idee war, etwas zu machen, was es bis dahin in unserem Land noch nicht gab: Ein unabhängiges Konzertprogramm mit aktueller improvisierter Musik, das inhaltlich ausgerichtet war und weder nach Zuschauerzahlen ...